Die Handformen im chinesischen Kung Fu bilden das Herzstück des Trainings. Zunächst werden die Bewegungsabläufe erlernt, um die koordinativen Fähigkeiten, insbesondere die Hand-Auge-Koordination, zu fördern. Durch die Kombination von Handtechniken und Schrittarbeit werden kampfspezifische Prinzipien und Konzepte erkannt und reale Kampfsituationen systematisch abgebildet und interpretiert. Anschließend erfolgt eine Überprüfung und Revision der Techniken, um eine lebenslange Lernkurve als Prozess der Qualitätssicherung und -kontrolle zu gewährleisten.
Die Handformen im chinesischen Kung Fu sind mehr als nur reine Bewegungsabläufe. Sie bilden eine Philosophie und Geisteshaltung, die Disziplin, Ausdauer, Konzentration und Achtsamkeit erfordert. Sie fördern nicht nur die körperliche Fitness, sondern auch den Geist und das Wohlbefinden.
Das Training der Handformen erfordert Zeit, Geduld und Hingabe. Es ist eine Reise, die mit jedem Schritt neue Einsichten und Erkenntnisse bietet. Die Kunst besteht darin, die Bewegungsabläufe zu automatisieren und dabei gleichzeitig auf die feinen Details zu achten, um die Techniken zu perfektionieren.
Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener, das Training der Handformen im chinesischen Kung Fu ist für jeden geeignet, der bereit ist, sich auf eine Reise der Selbstdisziplin, Selbstbeherrschung und Selbstentwicklung zu begeben.

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